Nehmen Sie Bußgeldbescheide nicht klaglos hin. Wir stellen Ihnen Anwalt und einen Gutachter zur Seite, die sich Ihres Falles annehmen!

  • Verkehrsrechtliche Infos

    Hinweise und Neuigkeiten zum Verkehrsrecht.

    Wer im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle geblitzt wird, muss nicht zwangsläufig mit einem Bußgeld oder gar Punkten in Flensburg rechnen. Erschreckend häufig unterlaufen den Gemeinden und ihren Messpartnern - mit Radarkontrollen beauftragte private Unternehmen - grobe Fehler. Deshalb lassen sich die drohenden Folgen einer Geschwindigkeitsüberschreitung oftmals abwenden.

    Im Kern ist zwischen zwei Arten von Fehlern zu unterscheiden. Da wären zunächst Messfehler: Längst nicht immer wird mit zulässigen Verfahren geblitzt, sodass die ermittelten Ergebnisse nicht verwertbar sind. Des Weiteren schleichen sich Fehler bei der Bearbeitung der Datensätze ein. Vor allem die Bearbeitung von Datensätzen durch Personen die hierzu nicht berechtigt sind, stellt ein häufig auftretendes Problem dar.

    Im Rahmen mobiler Geschwindigkeitskontrollen wird häufig auf Messverfahren zurückgegriffen, die als anfällig für Fehler geltend. Als Folge kann es passieren, dass Kraftfahrer der Geschwindigkeitsüberschreitung beschuldigt werden, obwohl dies gar nicht zutrifft. In solchen Fällen ist es daher empfehlenswert, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen und den Tatvorwurf fachkompetent überprüfen zu lassen.

    Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ereignen sich keineswegs nur auf Privatfahrten. Ein nicht unerheblicher Teil geblitzter Verkehrsteilnehmer ist im Firmenwagen unterwegs. Doch gerade in solchen Fällen tun sich die Behörden nicht unbedingt leicht damit, die Fahrer eindeutig zu identifizieren - besonders wenn es sich um Fahrzeuge handelt, die von mehreren Mitarbeitern genutzt werden.

    Geschwindigkeitskontrollen werden auf unterschiedliche Art und Weise durchgeführt. Manchmal kommt es vor, dass Kraftfahrer unmittelbar angehalten werden. In solchen Situationen tendieren viele Personen dazu, das Geschehnis zu kommentieren und sich gegebenenfalls zu rechtfertigen - ganz in der Hoffnung, den Schaden noch abwenden oder zumindest sein Ausmaß verringern zu können.

    Menschen machen Fehler. Genau dies ist der Grund, weshalb Kraftfahrer, die mit angeblich überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wurden, nicht zwangsläufig einen Rechtsverstoß begangen haben. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass sich im Rahmen der Messung ein oder sogar mehrere Fehler einschleichen und Kraftfahrer somit zu Unrecht belangt werden.

    Als Kraftfahrer sind Führerscheinneulinge bei der Teilnahme am Straßenverkehr einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Das Bestehen der Führerscheinprüfung ist im Grunde nur ein erster Schritt, um sich in den kommenden Jahren zu einem guten Kraftfahrer zu entwickeln. In der Zwischenzeit gilt es Erfahrung zu sammeln. Doch viele junge Kraftfahrer sind sich dieser Tatsache nicht bewusst, da sie ihre Fähigkeiten gerne überschätzen.

    Jeder Autofahrer weiß, dass die Nutzung des Mobiltelefons am Steuer nicht gestattet ist. Zumindest nicht während des Fahrens, es sei denn, der Fahrer telefoniert über eine ordnungsgemäße Freisprecheinrichtung. Dennoch wird gegen dieses Verbot häufig verstoßen, was aktuelle Zahlen bestätigen. Am deutschen Verkehrsgerichtstag war dies eines der großen Themen, das von den Experten eingehend diskutiert wurde. Möglicherweise besteht hier ein Zusammenhang zu der seit Jahren steigenden Anzahl unerklärter Verkehrsunfälle.

    Erst kürzlich haben wir hier auf der Website einen Beitrag veröffentlicht, der von einem bewußt zu schnell gefahrenem Biker handelte. Obwohl der Motorradfahrer gleich zweimal und kurz hintereinander mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wurde, wollte er Bußgeld und Fahrtverbot vermeiden, indem er behauptete, er habe sein Motorrad zum Zeitpunkt des Verstoßes nicht gefahren.

    Übersicht der damit einhergehenden Änderungen

    Die zum 1. Mai 2014 in Kraft getretene Punkte-Reform führte zu zahlreichen Änderungen, über die Autofahrer sowie andere Verkehrsteilnehmer Bescheid wissen müssen.