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  • Vitronic PoliScan Speed

    Das PoliScanspeed gibt es sowohl als stationäre oder als mobile Variante sowie in Kombination mit einer Rotlichtüberwachung. Das PoliScanspeed spannt einen Laserfächer von 158 einzelnen Messstrahlen über die Fahrbahn auf. Dabei werden bereits Fahrzeuge erfasst, welche sich noch 75 Meter vor dem eigentlichen Aufstellungsort des Messgerätes befinden. Die Messung erfolgt idealer Weise in einen Messbereich von 50 bis 20 Meter vor der dem Standort des Messgerätes. Beim Durchfahren des Messbereiches wird ein mathematisches Modell der Fahrzeugfront gebildet und beobachtet, dabei werden die ermittelten Messwerte ständig fortgeschrieben und mit einem Erwartungswert verglichen. Die Gütekriterien liegen dabei um den Faktor 5 höher als Vorgabe durch den Gesetzgeber.

    Nach dem Durchfahren der Messtrecke, welche mindesten 10 Meter lang sein muss, wird mit der Auslösung des Dokumentationsfotos so lange gewartet, bis sich dieses in einer idealen Fotoposition zu einer der beiden Digitalkameras befindet. Insoweit kann es vorkommen, dass der Betroffene zum Zeitpunkt der Messfotoerstellen (Aufleuchten des Blitzlichtes) eine geringere Geschwindigkeit fährt, als einige Meter zuvor, bei welcher der Messwert gebildet wurde. Verschiedene Abbruchkriterien sowie eine nachträglich in das Messfoto eingefügte Schablone sollen die Messsicherheit und Zuordbarkeit des ermittelten Messwertes belegen.

    An Hand des gefertigten Messfotos ist wie bei vielen anderen Messgeräten lediglich eine Plausibilitätsprüfung möglich. Je nach Stand der Messgerätesoftware kann jedoch mit Hilfe der Auswertesoftware die durchschnittliche Geschwindigkeit ermittelt werden, die das Betroffenenfahrzeug bei der Durchfahrt der Messstrecke gefahren ist, sodass ein Abgleich mit dem im Messfoto eingeblendeten Messwert möglich ist.